Tollwut :

Die Tollwut gehört zu den am meisten gefürchtesten Krankheiten. Die Krankheit

befällt nicht nur den Hund sondern auch Nutztiere und den Menschen.

Tollwut ist nicht heilbar. Die Übertragung erfolgt durch speichelinfizierte Tiere.

Heimtückisch dabei ist, daß der Speichel schon vor Auftreten der ersten Krankheits-

syntome infiziert sein kann. Die Eintrittspforten für den Virus stellen vorhandene

Hautverletzungen wie Schürf- oder Bisswunden dar, die mit dem Speichel des

infizierten Tieres in Berührung kommen.

Bis zum Ausbruch der Krankheit können 14 - 30 Tage oder auch mehr vergehen.

Während der Erkrankung werden drei Stadien durchlaufen, die von Wesensver-

änderungen über Aggressivität zur Depression führen. Im Endstadion herrschen

Krämpfe und Lähmungen vor. Häufig kann die Schluckmuskulatur nicht mehr

bewegt werden, die Tiere speicheln und können nicht trinken. Auf Grund der

großen Gefahr für Mensch und Tier unterliegt die Tollwut veterinärrechtlichen

Bestimmungen. Danach ist die Behandlung erkrankter Tiere verboten. Schon

bei Verdacht auf Tollwut werden diese Tiere getötet.

Schutz allein bietet eine rechtzeitig durchgeführte Impfung.

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